Unsere Leitlinien

ICH MACHE MIT …
Jeder einzelne, egal welcher Herkunft, welchen Alters oder welchen Geschlechts ist gefordert, das Miteinander in Deutschland menschenwürdig zu gestalten. Dazu gehört auch die Kraft, eigene Gewissheiten und Standpunkte kritisch zu hinterfragen. Integration ist ein wechselseitiger Prozess, das heißt, dass jeder einen Beitrag leisten muss.

JEDER SPIELER IST ANDERS …
Jeder Mensch ist kulturell geprägt, aber vor allem ist jeder Mensch einzigartig. Verallgemeinerungen über „die Deutschen“, „die Türken“ usw. bringen keinen weiter.

MITEINANDER SPRECHEN, STATT ÜBEREINANDER …
Vorurteile und Missverständnisse kann man im Gespräch ausräumen – falls notwendig auch mit Hilfe eines Vermittlers. Mit etwas Neugier lernt man andere Kulturen und Traditionen kennen und verstehen. Wichtig ist, auch Unterschiede zu akzeptieren.

FUßBALL IST FAIR-PLAY …
Fair-Play ist der respektvolle Umgang mit Mitspielern, Gegenspielern, Schiedsrichtern und Zuschauern. Fair-Play ist unverzichtbar im Fußball. Besonders faires Verhalten zeichnet der DFB im Rahmen seiner Aktion „FAIR IST MEHR“ aus.

ALLE SPRECHEN EINE SPRACHE …
Verständigung funktioniert nur in der Sprache, die alle Beteiligten verstehen. Es ist respektlos und unfair, jemanden in einer Sprache anzusprechen, die er offensichtlich nicht versteht. Das führt zu Ablehnung und Aggression. Gewalt und brutale Fouls sind dumm! Spaß am Fußball und Freude am sportlichen Wettkampf bringen die Menschen Woche für Woche zusammen. Niemand darf durch sein Hobby Verletzungen, vielleicht sogar lebenslange Folgeschäden, davon tragen. Gewalttätige Konfliktlösungen müssen strikt unterbunden werden.

DIE REGELN GELTEN FÜR ALLE – AUCH FÜR DIE ZUSCHAUER …
Die Gleichbehandlung eines jeden Menschen und die Einhaltung der Regeln durch alle ist entscheidend für das gelingende Miteinander im Fußball. Das gilt auch für die Zuschauer, die am Spielfeldrand stehen.

LIEBLINGSFARBE: BUNT …
Der Fußball ist die weltweite Sportart Nummer eins – im Fußball finden sich alle Farben wieder. Diese Internationalität im Großen wie im Kleinen ist seine Besonderheit, seine Stärke und seine Verantwortung. Von der Kreisliga bis zur Nationalmannschaft versuchen Menschen verschiedener Herkunft als Mannschaft zu gewinnen. Die Zugehörigkeit zur gleichen Mannschaft eint sie. Das ist die Normalität im Deutschland des 21. Jahrhunderts. Frauen sind genauso begeisterte Fußballer wie Männer – auch wenn unter ihnen noch die sogenannten ethnisch Deutschen dominieren. Der DFB und seine Landesverbände fördern die Fußballbegeisterung der Mädchen und Frauen aller Herkünfte zum Beispiel durch den „Tag des Mädchenfußballs“. Trainer verschiedener Herkunft geben dem deutschen Fußball neue Impulse und Ideen – zum Beispiel im Bereich Taktik und Trainingslehre. Das gilt auch für die unteren Spielklassen.

ZUSAMMENARBEITEN FÜR EIN ZIEL …
Einer für alle, alle für einen. Wenn sich alle einbringen, von den Minis bis zu den Senioren, über die Trainer und Betreuer, den Kassenwart, den Vorstand und alle helfenden Hände, ist fast kein Ziel unerreichbar.

ELTERN UNTERSTÜTZEN IHRE KINDER …
Die Kinder wollen trainiert und zu Spielen gefahren werden. Ihre Trikots müssen gewaschen werden und die Verpflegung während der Spiele sichergestellt werden. Viele Eltern leisten das seit Jahren unauffällig und ohne viel darüber zu reden. Eltern mit verschiedener Herkunft sollten noch aktiver angesprochen und für die Mitarbeit gewonnen werden.

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